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Gesundheitsreport 2017-09-26T13:58:59+00:00

Wenn der Fersensporn sticht

Kellner kennen es, Verkäuferinnen kennen es, Langläufer kennen es – und vielleicht kennen sie es auch: Dieses dumpfe Gefühl in der Ferse, da „läuft etwas nicht rund“. Und eines Tages pikst es dort plötzlich wie eine Reißzwecke. Jeder Schritt, jedes Auftreten tut weh. Diagnostisch zeigt sich ein punktueller, intensiver Druckschmerz unter der Ferse. Dieser Schmerz wird von Patienten so deutlich geschildert, dass ein erfahrender Arzt alleine daraus die richtige Diagnose stellen kann: Ein Fersensporn macht sich bemerkbar.

Homöopathische Hilfe

Der Einsatz des homöopathischen Präparates Hekla Lava biete hier die einfachste und schonendste Hilfe. Die Lava des isländischen Vulkans Hekla ist, verglichen mit der anderer Vulkane, besonders fluoridreich. Die Hekla-Lava adsorbiert während des Ausbruchs u.a. fluoridhaltige Gase, wobei die feineren Partikel aufgrund ihrer größeren Oberfläche größere Mengen an Fluoriden aufnehmen. Vor mehr als 100 Jahren wurden bei Schafen, die am Fuß des Vulkans mit Lavastaub kontaminiertes Gras fraßen, vermehrt Knochenauswüchse festgestellt. Nach der Ähnlichkeitsregel von Samuel Hahnemann wurde die Lava zu einem homöopathischen Präparat verarbeitet, das beim Menschen genau gegen solche Exostosen und die damit verbundenen Entzündungen eingesetzt wird.
Als Tabletten in der Potenzierung D6 bringt Hekla lava den Patienten Linderung bei Fußproblemen, die von Knochen, Bändern und Gelenken ausgehen.
Die bewährte Indikation für Hekla lava ist die Schmerzsyndrom Fersensporn. Die Dosierzungsempfehlung ist 3 mal täglich eine Tablette, im Akutfall stündlich eine Tablette, max. 6 Mal. Die Therapiedauer ist aufgrund der Heilungsvorgänge individuell unterschiedlich.

Aktiver Einsatz gegen den Fersensporn

Begleitet zur homöopathischen Therapie stellen physiotherapeutische Maßnahmen eine wichtige Therapieoption dar. Einige Beispiele, die der Patient selbst durchführen kann, sollen helfen, die Körperwahrnehmung, Muskulatur und Gleichgewicht zu trainieren sowie verhärtete Sehnen schonend zu dehnen und wieder flexibel zu machen.

Gleichgewicht trainieren

Stellen sie sich auf ein Bein. Das Knie Gelenk sollte dabei leicht gebeugt sein. Am Anfang merken sie wie der ganze Körper arbeiten muss, um diese wacklige Angelegenheit zu stabilisieren. Ziel ist 20 Sekunden auf seinem Bein zu stehen. Wenn sie das geschafft haben versuchen sie es mit geschlossenen Augen. Je häufiger Sie die Übung wiederholen desto sicherer werden Sie.

Beinmuskulatur trainieren

Stellen Sie sich auf den Rand einer Treppenstufe-immer die unterste und gern auch mit Festhalten am Geländer. Der Fuß muss mit den hinteren zwei dritteln über die Stufe ragen. Senken Sie die Ferse etwas unter das Niveau der Stufe ab, langsam und mit Vorasicht am Anfang. Sie spüren gleich die Dehnung in der Wandenmuskulatur und auch an der Fußsohlle. Wiederholen Sie die Übung 10-15 Mal.

Vorderfuß mobilisieren

Umgreifen Sie mit einer Hand Ihre Ferse. Mit der andern Hand umfassen Sie Ihren Vorderfuß. Fixieren Sie mit der Fersenhand den hinter Fuß und versuchen Sie nun, Ihren Vorderfuß in Richtung Boden zu bewegen. 15-20 Mal je Fuß hin und her bewegen.

Zehenbeuger und Fußsohlenfaszie dehnen

Stellen Sie sich an den Rand der untersten Treppenstufe. Stützen Sie Ihre nach oben gezogenen Zehen an der Stufe ab. Jetzt führen Sie Ihr Knie langsam nach vorn. Sie spüren die Dehnung in der Muskulatur der Zehenbeuger. Zugleich wird auch die Sehnenplatte der Fußsohle gedehnt. Bleiben Sie dafür 20 Sekunden in dieser Position und wiederholen Sie die Übung drei Mal.

Längsgewölbe aufrichten

Stecken Sie eine Stift zwischen die erste Zehe und die zweite Zehe. Klemmen Sie ihn mit einer Greifbewegung aktiv ein. Jetzt tun Sie so, als wollten Sie mit dem Fuß schreiben. Mit den Händen fixieren sie die Füße am Boden. Durch die Schreibbewegung aktivieren Sie die Muskeln, die helfen, das Längsgewölbe aufzurichten. Wiederholen Sie die Übung mindestens 20 Mal links und rechts.

Quergewölbe aufrichten

Halbieren Sie einen Tennisball und umschließen Sie die Ballhälfte mit Ihrem Vorderfuß. Modellieren Sie den Ball mit dem Fuß, Dabei spüren Sie, wie Ihr Quergewölbe so rund wird wie der Ball, sich also aufrichtet. Heben Sie nun den Fuß mit aufgerichtetem Quergewölbe hoch und halten Sie die Spannung für 10 Sekunden. Wiederholen Sie die Übung pro Fuß 20 Mal.